Hallo ihr Lieben,

und endlich geht die R├╝ckserie auch f├╝r uns wieder los. Nach dem R├╝ckzug unserer 4. Mannschaft fanden wir uns in der Situation wieder, erst Mitte Februar unser erstes Spiel in der R├╝ckserie zu bestreiten. Also ich f├╝hlte mich wie ein Rennpferd, dass endlich auf die Strecke losgelassen wurde, aber dem leider nach einer halben Runde schon die Puste ausging. Aber dazu sp├Ąter mehr. Zumindest freuten wir uns das es endlich wieder los ging. Matte ist nach seiner Knie-OP noch lange nicht wieder fit und  Rocco spielt gegen Ludwigsfelde nur, wenn es gar nicht anders geht. Also schon mal mit Ersatz. Aber der R├╝ckzug der 4. Mannschaft und die taktische Aufstellung unserer sportlichen Leitung erlaubten uns, das Tommy Grulke Ersatz spielen durfte, obwohl lt. Meldebogen ja eher Marek und ich Ersatzspieler waren. *lach* Doch nun zum Spiel.

Schon fast traditionell wird es gegen Ludwigsfelde ein tolles, f├Ąhres, spannendes und enges Match. So auch diesmal. Doch irgendwie haben wir in dieser Saison das Gl├╝ck auf unserer Seite. Die Doppel waren schon mal eng, zum Teil aber auch kurios. Tommy und Marek spielten ein starkes Doppel, jeder Satz war knapp und hart umk├Ąmpft, doch sie gewannen mit 3:1 gegen Zimmermann / Ryndin. Erik und ich sorgten f├╝r den ersten kuriosen Punkt f├╝r uns. Im Doppel gegen Vieweg / G├Âbel spielte bis zum Ende des 3. Satzes mindestens einer von uns extrem fehlerhaft, sodass wir 0:2 nach S├Ątzen und im dritten Satz schon 5:10 hinten lagen. Doch genau das ist das komische an diesem Sport. Vieweg / G├Âbel f├╝hlten sich wahrscheinlich schon ein wenig sicher, wir hatten nichts mehr zu verlieren und wir gewannen den 3. Satz noch mit 12:10. Der 4. Satz ging klar an uns, weil unser Gegner sich erstmal wieder sammeln musste. Im 5. Satz sahen wir schon wie der Sieger aus, f├╝hrten 8:4 doch auf einmal stand es 8:8. Doch wie gesagt, dass Gl├╝ck scheint uns diese Saison holt zu sein. Wir gewannen 11:9 den 5. Satz und Einheit ging nach den Doppeln mit 2:0 in F├╝hrung. Nun die Einzel. Tommy gegen Ryndin und Erik gegen Zimmermann gewannen jeweils ihre Spiele 3:1, sodass wir 4:0 in F├╝hrung gingen. Marek und ich hatten da schon wesentlich mehr zu k├Ąmpfen. Schlie├člich gewannen wir beide (ich gegen Vieweg und Marek gegen G├Âbel) 3:1. 6:0 f├╝r Einheit. Jetzt gewann der richtig starke Tommy auch noch 3:1 gegen Zimmermann und wir konnten es selbst kaum glauben. 7:0 F├╝hrung. Doch irgendwie wollte sich noch kein sicheres Gef├╝hl einstellen. Da so viele Spiele so knapp waren, kann es auch mal genau anders herum laufen. Und so sollte es auch kommen. Den Anfang machte Erik. 1:3 gegen Ryndin. Anschlie├čend Marek 1:3 gegen Vieweg. 2:7 klingt aber immer noch gut. Nun ich gegen G├Âbel. nach 0:2 R├╝ckstand rette ich mich in den 5. Satz, um den aber 11:6 zu verlieren. Kacke. 3:7.Zum Gl├╝ck haben wir aber noch Tommy und Erik. Tommy k├Ąmpft sich auch zu einen 3:2 gegen Vieweg, der am heutigen Tag inkl. Doppel 4 Spiele im 5. Satz verlieren sollte. 3:8 F├╝hrung. Das sollte doch irgendwie reichen. Doch jetzt gingen 4 Spiele infolge verloren. Marek verliert 9:11 im 5. Satz gegen Zimmermann, ich 1:3 gegen Ryndin, wobei es da bei mir schon mit der Kraft des Rennpferdes vom Anfang nicht mehr weit her war. Einfach keine Kraft mehr. Demzufolge auch das 0:3 gegen Zimmermann gleich anschlie├čend, wobei die ersten beiden S├Ątze knapp waren, aber ich dann doch verdient verlor.  Zwischendurch verlor Erik auch noch 1:3 gegen G├Âbel, sodass es auf einmal nur noch 7:8 stand. Doch Tommy gewann auch gegen G├Âbel 3:1, sodass ein Unentschieden schon mal sicher war. Erik hatte so seine Schwierigkeiten gegen Vieweg, aber wer vorher gut mitgelesen hat dem m├╝sste aufgefallen sein, dass Vieweg auch dieses Spiel 2:3 verlor. Sieg f├╝r Einheit Potsdam mit 10:7. Marek, der parallel noch gegen Ryndin spielte lag nach S├Ątzen 1:2 hinten, sodass es doppelt wichtig war, das Erik das Ding noch umbog.

Klasse war auch, dass Matte unbedingt mitkommen wollte nach Ludwigsfelde, auch wenn er nicht spielen konnte und auch das Efes noch nachkam. Das hat sicher auch noch geholfen. Danke auch an Marek, der mich nach dem Spiel noch zum Geburtstag gefahren hat.

N├Ąchste Woche haben wir 14:00 Uhr Heimspiel gegen Treuenbrietzen. Mal sehen wie wir da antreten und ob uns das Gl├╝ck ├╝ber die ganze Saison begleitet, denn auch das wird auf jeden Fall ein enges und spannendes Match.

Bis dahin

Euer Schnucky I(c)ke