Hallo ihr Lieben,

am 30.09.2017 spielten wir zuhause gegen Wittenberge. Da Hoti wegen seiner Mandel-OP weiterhin außer Gefecht gesetzt ist und ich mein Geburtstagsgeschenk von meiner Freundin einlösen durfte (ein Wochenende in der MĂ€rkischen Schweiz), mussten wir schon wieder mit einer anderen Mannschaft antreten. Hoti und ich wurden aber richtig gut vertreten. Denn Marc Jakubzick und Moppi sind ja nun fĂŒr die Landesliga auch nicht gerade Nasenbohrer. Ich wurde natĂŒrlich durch unseren Einheit-Chat auf dem Laufenden gehalten und auch an dem Protokoll kann man ersehen, dass es wieder mal ein richtig enges Ding war, welches aber letztendlich gut fĂŒr uns ausging. Diesmal wurden zum GlĂŒck nicht wieder beide Doppel verloren und 4 Punkte von Marc (auch wenn 2 davon mit 11:7 im 3. Satz endeten) sorgten dafĂŒr, dass wir im Spiel blieben. Und 2 Punkte von Moppi, 2 Punkte von Erik und 1 Punkt von Jenny sorgten dann fĂŒr den knappen 10:7 Sieg. Wie stark die Leistung war, sollte sich am nĂ€chsten Wochenende zeigen. Wittenberge fertigte Dahlewitz mit 10:1 ab, gegen die wir am 07.10.2017 spielten.

Am 07.10.2017 in Dahlewitz wieder ne neue Aufstellung (Marc, Ete, I(c)ke und Jenny), wieder neue Doppel und ich kann mich beim besten Willen nicht mehr dran erinnern, wann ich mit Marc in einer Mannschaft gespielt habe. Aber der Typ macht einfach Laune. Jenny ist sowieso auch immer gut drauf und auch Erik taut immer mehr auf. Tolle Truppe. Also ab nach Dahlewitz und mal sehen wie es lĂ€uft. An den Doppeln merkt man aber doch, dass dieser stĂ€ndige Wechsel in der Aufstellung seinen Tribut fordert. Und so gingen beide Doppel verloren. Ich spielte mit Jenny vom GefĂŒhl her richtig gut und in 4 von den 5 SĂ€tzen haben wir auch recht deutlich gefĂŒhrt, aber irgendwie bekamen wir nicht 3 SĂ€tze nach Hause und unterlagen im 5. Satz mit 9:11 gegen Martinowski / GlĂ€ser. Marc und Ete spielten gegen Simnik / Klein noch erfolgloser und unterlagen 1:3. Wieder 0:2 hinten, wie gegen Ludwigsfelde. Jetzt mussten es die Einzel wieder richten. Doch Ete unterlag nach starkem Spiel Martinowski trotzdem mit 1:3, also lagen wir schon 3:0 hinten. Marc tat sich gegen GlĂ€ser, fĂŒr mich ĂŒberraschend, schwer, machte aber den 5. Satz mit 11:4 klar. Aber immer noch 2 Punkte hinten. Jetzt sollte es natĂŒrlich das untere Paarkreuz richten. Jenny gelang es gegen Simnick richtig gut und sie gewann 3:1. Ich war entspannt wie schon lange nicht mehr und gewann recht deutlich gegen Klein mit 3:0. Ausgleich zum 3:3 geschafft. Doch Marc verlor anschließend sein Spiel gegen Martinowski im 5. Satz mit 4:11, und schon war der Ausgleich wieder futsch. Doch wie das manchmal so lĂ€uft. Ete hatte mit dem gegen Marc richtig stark aufspielenden GlĂ€ser keine großen Probleme und gewann 3:0. Wieder der Ausgleich zum 4:4. Nach den beiden 3:0 Siegen von Jenny gegen Klein und mir gegen Simnick, fĂŒhrten wir dann doch endlich 6:4. Das sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir das noch aus der Hand geben sollten. Nach dem 3:1 Sieg von Marc gegen Simnick fĂŒhrten wir schon 7:4. Das ich gegen Martinowski 1:3 verlor war fĂŒr mich irgendwie schon eingeplant. Ich war wohl doch schon ein wenig zu entspannt. Nur noch 7:5 FĂŒhrung. Doch Jenny, die heute einen richtig geilen Tag erwischte, gewann auch gegen GlĂ€ser mit 3:1,  sodass wir bei der 8:5 FĂŒhrung nur noch 2 Punkte zum Sieg brauchten. Doch Ete, der in jeder Richtung immer fĂŒr eine Überraschung gut ist, verlor den 5. Satz mit 6:11 gegen Klein. Aber nun waren ja wieder die stĂ€rksten Spieler von uns am heuten Tag mit Marc und Jenny dran. Marc quĂ€lte sich ĂŒberraschend gegen Klein, gewann aber mit 3:1. Doch das Spiel von Jenny gegen Martinowski war fĂŒr mich das Highlight und ich durfte es zĂ€hlen. Es ist ja nicht nur damit getan ein Materialspieler zu sein, man muss mit dem Material auch umgehen können. Und Jenny zeigte wie das geht. Martinowski, der bisher alle seine Spiele an dem Tag gewonnen hatte, verlor den ersten Satz mit 16:18. Doch das er ein KĂ€mpfer ist, wissen alle die ihn kennen. So holte er sich den 2. Satz mit 11:8. Doch was Jenny dann spielte, lies auch Martinowsky verzweifeln. Der Wechsel von Block mit Material und SchĂŒssen ließ Martinowski schließlich verzweifeln. Fast fehlerlos und hoch konzentriert zog Jenny dieses Spiel im 3. und 4. Satz konsequent durch und gewann die SĂ€tze mit 11:2 und 11:6. Einfach geil. 10:6 Sieg und  weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Ich sage trotzdem, wieder 2 Punkte gegen den Abstieg.

Doch dieses Wochenende kommt es am Sonntag Mittag in Falkensee zum Spitzenspiel. Und wir können weder Hoti noch Marc einsetzen. Mal sehen, welches Ass wir diesmal aus dem Ärmel ziehen und ob es dann auch reicht. 2 verlorene Doppel dĂŒrfen wir uns wohl in Falkensee nicht erlauben.

Ich werde davon berichten und bin auch schon gespannt drauf.

Liebe GrĂŒĂŸe

Euer Schnucky I(c)ke